SÜSSER LOLITASEX
Sie träumen noch davon, die lieben Kinder, als es schon sechs Uhr schlägt. Doch jetzt weckt der Lärm auf den Straßen unsere Langschläferinnen auf.
Mariechen erwacht zuerst, doch der liebe Handelsgehilfe ist nicht mehr da, sobald sie das Auge aufschlägt. Sie findet sich allein in dem Bett, das sie so gern mit ihm geteilt hätte. Sie hatte sich im Traum fest vorgenommen, ihn mit einem Kusse zu wecken — und nun ist er nicht einmal da, der böse Schelm. Es war nur ein Traum! Sie reibt unwillig ihre schwarzen, liebeglühenden Augen, wirft die Bettdecke weit von sich und nimmt eine kniende Stellung ein. „Ich habe geträumt", spricht sie leise, „und angenehm geträumt. Oh, wäre es doch Wahrheit gewesen — mein lieber, treuer Freund, wie wollte ich dich an mich pressen." Und das wunderliebe Kind breitet ihre schneeweißen Arme weit aus und drückt und preßt sie fest an den eigenen, hochwogenden Busen. „Oh, mein herrlicher Freund", seufzt sie kaum hörbar und hebt die feuchten, schimmernden Augen schwärmerisch zum Himmel — „Oh, hätte ich dich doch bei mir, wie wollte, ach, wie wollte ich dich umarmen!" Dann sinkt sie wieder zurück in die Kissen und bedeckt den lilienweißen Leib mit der vorher verschmähten Decke.
Doch die Decke wird ihr zu warm. Eine innere, vom Kopf bis zu den Füßen strömende Hitze durchdringt sie mit wachsender Kraft. Sie lüftet die Decke mit dem linken Bein, das sie darüber hinwegschlägt, und so bietet ihre Lage ein reizendes Bild. Ihr Fuß ist klein und edel geformt, das Knie sanft gerundet, der Schenkel weiß und fest wie Marmor, der Busen voll und aufrechtstehend. So liegt sie, halb vorwärts gebeugt, in süße, heimliche Gedanken verloren und stützt mit der kleinen weißen Hand das von Rabenlocken umnachtete Antlitz.
„Woher kommt nur diese schreckliche Hitze", seufzt sie dann leise, wobei sie sich unruhig, bald auf die rechte, bald auf die linke Seite wendet. „So erhitzt habe ich mich noch nie gefühlt." Das Blut, das ihr jetzt schneller und heißer durch alle Adern rinnt, vergrößert die innere Glut und auch das letzte Endchen der verhüllenden Decke muß hinweg von dem zarten Leib — ihre Füße strampeln sie weit fort, bis an das Fußende des Bettes, und bei diesen ungeduldigen Bewegungen verschiebt sich ihr Nachthemdchen und läßt den schneeigen Leib in seiner ganzen Fülle, in seiner ganzen Pracht erschauen.
Oh, wonniger Anblick! Und Mariechen, kaum siebzehn Jahre, eine herrliche Rosenknospe in den zauberischen Tagen der lieblichsten Frühlingszeit.... „Es ist unerträglich heiß", — flüstert sie, doch nun, erleichtert um das Gewicht der Decke und sogar noch von dem lastenden Hemdchen, wird es ihr wohler; sie liegt jetzt still ausgestreckt da. Die Feuerströme, die ihre Adern durchtoben, werden bald wieder glühend, und wollüstige Bilder der erregten Phantasie umgaukeln sie in den lieblichsten Farben und stacheln sie auf zu heißer Sehnsucht. Was die Mädchen von erfahreneren Freundinnen oder gar von jungvermählten Ehefrauen gehört hatten, kam ihr in den Sinn. Wie das Werk der Liebe zu bewerkstelligen sei, hatte sie verschämt errötend erlauscht und es erschien ihr wundersam, wie so ein großes, nie gesehenes Ding sich in ihrem Körper sollte verstecken können. Den Ort ahnte sie, jedoch schien es ihr unmöglich, daß es dort eindringen konnte — wenn es so groß und dick und steif war, wie sie es hatte sagen hören. Die Morgenstunden kurz nach dem Erwachen, sind die gefährlichsten — für heißblütige, verliebte Jungfrauen ebenso wie für die Männerwelt. Verlassen sie beide nicht sofort das Lager, so bemächtigen sich ihrer bekannte oder unbekannte Gefühle und ebenso ein Drängen, diese heißen Wünsche zu stillen — und dieses Drängen endet nicht eher, bis das Ziel erreicht ist. So geht es auch dem holden Mariechen: die erwachte Leidenschaft der ersten Liebe bemächtigt sich ihrer mit unwiderstehlicher Gewalt. Ihr jungfräulicher Busen klopft, er hebt und senkt sich und droht, auseinanderzuspringen, und ein heißes, doch wohltuendes Brennen juckt und kitzelt sie an jenem Ort, den ihre keusche Hand noch nie zu einem anderen Zwecke als dem der Reinigung berührt hatte, an jenem so süßen Plätzchen, das seit Evas Zeiten die Wonne der Männerwelt geworden ist. „Mein Gott, wie ist mir doch zumute!" — ruft sie dann lauter, wobei sie sich bald auf die rechte, bald auf die linke Seite wendet — „so hübsch und doch wieder so schrecklich; ach, dieses Brennen und Kitzeln — oh, mein heißgeliebter Freund, oh, wärest du doch bei deinem Mariechen!" Das Zittern und Beben der Schenkel, die sie bald lang ausstreckt, bald hastig zurückzieht, bald spreizt und bald wieder fest zusammendrückt beweist die Leiden und Freuden des armen Kindes. Eine hohe Purpurröte entflammt ihr liebliches Gesicht, und ihre schwarzen, schimmernden Augen heben sich entzückt zum Himmel — und Mariechen ist fast siebzehn Jahre alt —. Bedenke dies, du böser, böser Handlungsdiener! Warum eilst du nicht herbei und stillst Juliens heißes Schmachten? !... „Es ist nicht mehr zum Aushalten", — flüstert Mariechen wieder und wiegt das glühende Köpfchen — „wie das kitzelt..." und die niedlichen Finger der linken Hand drücken den wogenden Busen fest zusammen und streicheln und drücken zart die Rosenknöspchen um sich Ruhe zu erschmeicheln, während die der rechten ihren Weg zu jenem tief verborgenen Plätzchen suchen, das sich heute zum erstenmal so unbezähmbar erweist. Armes Mariechen, hörst du, wie der kleine Liebesgott kichert und leise spottet! Du hast ein unausführbares Werk unternommen: so kannst du den tobenden Busen und das zweite deiner kleinen Purpurmündchen nicht beschwichtigen, denn der elastische Busen schnellt auf und ab und gehorcht nicht deiner kleinen Hand, und der reizende kleine Mund ist noch zu eng verschlossen, er verbietet zürnend deinem kleinen Finger den Eingang, weil du ihn überdies auch noch an der falschen Stelle suchst. Ach, die Natur hat hier ein Instrument zum zweifachen Gebrauche geschaffen, doch den zweiten, den so ersehnten Gebrauch, kennt Mariechen noch nicht.
„Ach!" — seufzt sie unwillig darüber, daß sie nicht gleich zu finden weiß, was sie sucht, und arbeitet eifrig fort — „der böse Handlungsdiener ist ganz gewiß ein Hexenmeister, denn ich fühle mich wie behext" — und die Rosenknospen des jungfräulichen Busens, allmählich gereizt durch die zarte Reibung heben sich mehr und* mehr und stehen endlich keck aufwärts. Ein wollüstiges Gefühl durchschauert den jungen Busen — er ist steif geworden und scheint befriedigt zu sein. Nicht so der kleine Purpurmund mit seinen Rabenlöckchen. Zwar arbeiten die weißen Fingerchen fort und fort um den Eingang zu finden, zu bahnen oder zu erzwingen, jedoch vergebens — es gelingt ihnen nicht. „Ach!" — seufzt Mariechen — „wie heiß ist es doch hier oben", — und ihre Fingerchen sind angestrengt fleißig, oben und unten — »Ach wäre doch' mein lieber Handlungsdiener nur hier!" Doch der Bösewicht erscheint nicht, er läßt das arme Mariechen schmachten, und so arbeitet sie fort und fort mit ihren kleinen Fingerchen. Doch vergebens, vergebens! Sie finden trotz aller Mühe keinen Eingang. Aber halt! Jetzt gelingt es Mariechen besser. Der Zeigefinger und der Daumen heben sich höher und finden dort einen etwas erhöhten, hervorragenden, weichen Halt. Ihr sanftes Streicheln bleibt nicht unbelohnt: auch er richtet sich auf und steht steif empor, wie die Rosenknöspchen des zarten Busens, und während Daumen und Zeigefinger oben unermüdlich tätig sind, senkt sich der kleine Finger etwas tiefer in die weiche Votze hinein. Er streichelt hin, er streichelt her, und die kleine Mündung, durch die kaum der niedlichste kleine Mädchenfinger eindringen konnte, gibt nach und dehnt sich allmählich aus. Hierdurch ermutigt wird der Finger kühner und dringt weiter ein, während ein unaussprechliches Wollustgefühl Mariechens innerste Nerven durchbebt. „Ach!" — seufzt sie übermannt und wirft sich heftig herum, „ich muß behext sein, der böse und doch so liebe Handlungsdiener hat mir's angetan."
Dann wird sie allmählich stiller, die Erregung hört auf und nur einzelne blitzschnelle Zuckungen durchschauern den jungen Körper. Der kleine Finger hat jetzt tiefer eindringen können. „Ach", — schreit sie mit einem Male auf und schnellt konvulsivisch in die Höhe — „wie schön, oh, mein Gott, wie herrlich!" — und die ersten Perlen jungfräulichen Taues benetzen das Bettuch. Die eifrigen Händchen senken sich müde, die tätigen Schenkel strecken sich weit und lang aus, die niedlichen Füßchen biegen sich einwärts. Auch die Rosenknöspchen des Busens senken sich wieder und der glühende, schwarz umnachtete Kopf liegt zurückgebogen auf dem Kissen. Die Augen sind halb geschlossen und blicken zwar tränenfeucht aber unaussprechlich entzückt zum Himmel. Das liebeglühende Teen-Girl ist ermattet, denn die Gewalt der noch ungenannten, so süßen und doch so vernichtenden Gefühle war zu heftig. Sie ruht nun aus, still und regungslos wie ein Gebilde aus Marmor.
Bewundernswerter, entzückender Anblick — es ist über alle Beschreibungen erhaben, die Natur in ihrer unvergleichlichen Allmacht und Schönheit zu sehen und zu bewundern.